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Assessment-Center
In einem Assessment-Center (AC) wird der Abruf von berufsspezifischen Kompetenzen gezielt gefordert und beobachtet. Normalerweise werden 6 – 8 Bewerber zu einem Gruppen-Assessment-Center eingeladen. In höheren Führungsebenen finden eher Einzel-Assessment-Center statt.
Im AC sind neben Ihren Bewerbern auch Rollenspieler, ein Moderator und mehrere Beobachter, meist 2 pro Person, zugegen. Der störungsfreie Ablauf des Assessment-Centers wird durch einen Moderator gewährleistet. Die Beobachter erfassen das Verhalten der Bewerber und werten es im Nachhinein aus.
Die Übungen, wie Rollenspiele, Gruppendiskussionen und Vorträge sind sehr realitätsnah und lebendig, so dass fast eine Situation des Berufsalltages erlebt wird. In diesem Umfeld werden besonders Leistungen im Bereich Durchsetzungsvermögen, Teamfähigkeit, Führungskompetenz, Kommunikationsfähigkeit, Planungs- und Kontrollvermögen, also nicht-fachspezifische Kompetenzen, beurteilt.
Als Beobachter fungieren häufig Psychologen und/oder geschultes Personal z. B. Mitarbeiter der Personalabteilung.
Das AC wird gerne bei Hochschulabsolventen eingesetzt, die für höhere Positionen oder Trainee-Programme vorgesehen sind. Auch als Personalförderungsinstrument kann das AC eingesetzt werden. Auf diesem Weg kann man Ressourcen von Mitarbeitern einschätzen und Weiterbildungsbedarf ermitteln.
Allerdings ist das AC ein kostenintensives Verfahren und findet daher eher in größeren Unternehmen Verwendung. Für kleinere Unternehmen lohnen sich standardisierte Versionen.

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