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Planung des Vor­stel­lungs­ge­sprächs

Die Per­so­nal­aus­wahl führt in der Regel nicht nur eine Per­son durch. Beurteilen zwei Per­so­nen Ihren Bewer­ber redu­ziert sich die Zahl der Beur­tei­lungs­feh­ler und außerdem ist stets ein Zeuge zuge­gen, falls ein Kan­di­dat sich nach dem All­ge­mei­nen Gleich­be­hand­lungs­ge­setz dis­kri­mi­niert fühlt.

Alle betei­lig­ten Per­so­nen soll­ten sich schon vorab tref­fen und eine gemein­same Stra­te­gie für das anste­hende Gespräch ent­wi­ckeln. Hierbei kann geklärt wer­den, wel­che The­men wich­tig sind und wer wel­che Fra­gen stellt. Ebenso kann der zeit­li­che Rah­men fest­ge­legt wer­den.

Für spätere Bewer­tun­gen Ihrer Kan­di­da­ten ist es rat­sam jedem Bewer­ber die glei­chen Fra­gen zu stel­len, aber ein­sei­ti­ges Abfra­gen sollte ver­mie­den wer­den. Die Beur­tei­ler soll­ten ihrer­seits über den Bewer­ber gut infor­miert sein.

Jeder fühlt sich in einer ange­neh­men Umge­bung wohl, gerade in einer sol­chen Situa­tion. Geben Sie Ihrem Bewer­ber alle Infor­ma­tio­nen zum Ablauf des Gesprächs. Ihn inter­es­siert z. B. wer die Teil­neh­mer sind, wie lange das Gespräch dau­ert, ob ein Fir­men­rund­gang statt­fin­det und wo ihn wer in Emp­fang nimmt.

Der Raum sollte groß genug, gut belüftet und vor­be­rei­tet sein. Die Unter­la­gen des Bewer­bers soll­ten bereit lie­gen. Stellen Sie alle Anwe­sen­den dem Bewer­ber vor, hier­bei können die Visi­ten­kar­ten der Betei­lig­ten dem Kan­di­da­ten gege­ben wer­den.
Dem Bewer­ber soll­ten zudem Getränke zur Verfügung ste­hen.

Günstig ist, trotz meh­re­rer anwe­sen­der Per­so­nen, die Beschränkung auf zwei Inter­viewer. Die inter­view­en­den Per­so­nen soll­ten in der Nähe des Bewer­bers Platz neh­men, ihm aber mög­lichst nicht direkt gegenüber sit­zen. Eine för­derliche Gespräch­sat­mosphäre ent­steht häufig durch eine kreis­förmige Anord­nung der Stühle.

Finden meh­rere Bewer­bungs­ge­spräche an einem Tag statt, dann ach­ten Sie dar­auf, dass sich die Kan­di­da­ten nicht in der War­te­zone begeg­nen. Muten Sie Ihrem Bewer­ber keine lange War­te­zeit zu.

Die teil­neh­men­den Inter­viewer und Beob­ach­ter soll­ten schon vor dem Bewer­ber im Raum anwe­send sein.

Planen Sie Bewer­bungs­ge­spräche lang­fris­tig, damit alle Teil­neh­mer koor­di­niert wer­den können.